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Verlegeempfehlung für Terrassenbeläge

Bei der Verlegung einer Terrasse gibt es Einiges zu beachten. Wir geben Ihnen Tipps und informieren Sie zu den Themen Montage, Staunässe, Befestigung, Materialeigenschaften, „unsichtbare“ Befestigung, „sichtbare“ Befestigung, sowie Unterkonstruktion für Terrassendielen.

Montage- & Befestigungsmaterial

„Nicht sichtbare“ Befestigung

SIHGA SenoFix (für Thermohölzer)

  • Terrassendiele wird an keiner Sichtfläche verletzt
  • extrem schnelle und einfache Montage
  • sorgt für perfekten konstruktiven Holzschutz – erhöht die Lebensdauer der Terrasse
Montage mit Zubehör von Sihga

SenoFix

Montage von Holzdielen mit Montagezwinge SenoFix

Einfache, nicht sichtbare
Befestigung mittels Montagezwinge

SIHGA DielenFix

  • die optisch perfekte Lösung für Terrassendielen
  • nicht sichtbar geschraubte Befestigung
  • für fast alle Holzarten geeignet
  • durchlüftetes Terrassensystem zwischen Polsterholz & Diele (6 mm Abstand)
  • Dielen nachträglich einzeln auswechselbar
    (ab 8 mm Fugenbreite)
  • variable Sichtfuge (0 bis 15 mm)
Boden, insbesondere Holzboden, verlegen mit DielenFix

DielenFix

Terrassen, insbesondere Holzterrassen, selbst verlegen. DIY Anleitung.

Auf Rückseite mittels
BohrFix verschraubt

TENI Clip (für Thermohölzer)

  • einfache und schnelle Montage ohne notwendige Zwinge
  • die optisch perfekte Lösung für Terrassen
  • nicht sichtbar geschraubte Befestigung
  • ergibt den perfekten konstruktiven Holzschutz
  • automatisch durchlüftetes Terrassensystem durch Abstand zwischen Polsterholz & Diele (8 mm Distanz)
TENI Clip für unsichtbare Befestigung Terrasse

TENI Clip

TENI Clip für unsichtbare Befestigung Terrasse Montage

TENI Clip in der Hohlkehle ansetzen. Die Schraube im Winkel von ca. 65° ansetzen und sie bis zu einem Fugenbild von 6mm eindrehen.

„Sichtbare“ Befestigung

SIHGA  TerrassenFix II TF

  • zur wesentlichen Verlängerung der Lebensdauer von Terrassen
  • Erleichterung der Montage
  • Schnelleinstellung der Fugenbreite von 6 bis 9 mm durch Distanzbolzen
  • verhindert Staunässe
  • durchlüftetes Terrassensystem mit 5 mm Abstand zwischen Polsterholz und Diele
  • Verbesserung der Elastizität der auf Abscheren
    beanspruchten Schrauben
Montage einer Holzterrasse mit Terrassenfix

TerrassenFix
auflegen

Montage einer Holzterrasse mit Justifix

Folgende Terrassendiele bündig anlegen

Montage einer Holzterrasse mit Terrassenfix

Distanz­bolzen einstecken, Terrassendiele verschrauben

Montage einer Holzterrasse mit Justifix

Nach erfolgtem Ver­schrauben Distanz­bolzen entfernen – fertig!

Unterkonstruktion

SIHGA SymbioFix

Aluminiumleiste schützt Unterkonstruktion, sowie Terrassendiele und gewährleistet, dass kein Kontakt zwischen Diele und Unterkonstruktion entsteht.

Zubehör "SymbioFix" zum verlegen von Terrassen, insbesondere Holzterrassen. DIY Anleitung.

SymbioFix

Zubehör "SymbioFix" zum verlegen von Terrassen, insbesondere Holzterrassen. DIY Anleitung.

Schützt Terrassendiele und Unterkonstruktion

Jede Terrasse(n)(diele) ist nur so gut wie ihre Befestigung (Montage)!

Vor der Verlegung des Terrassenbelags wird empfohlen, die gelieferte Ware zu überprüfen. Insbesondere wird auf die sinngemäß anzuwendende EN 15146, Anhang A hingewiesen: „Alle Profile sollten nach der Lieferung auf jeden Fall vor der Verlegung geprüft werden, es gilt der jeweils frühere Termin.“ Im Frühjahr und Sommer stellt sich nach einer längeren Schönwetterperiode eine Holzfeuchte auch unter 10 % ein und im Winter steigt sie bis zu 25 % (Fasersättigung) in den Brettern des Terrassenbelags an. Beim Verlegen soll daher eine Holzfeuchte von ca. 16 +/– 2 % eingehalten werden.

Montage

Für die empfohlene Brettbreite von 90 bis 120 mm ist bei der Verlegung eine Fuge von mind. 7 mm einzuhalten (Empfehlung: Fugen mit mind. 6 % der Brettbreite) (Abb. 2).
Die Unterkonstruktion des Terrassenbelags sowie die Befestigung auf dem Untergrund ist so stark zu dimensionieren bzw. auszuführen, dass sie dem Verzug durch das Quellen und Schwinden der Terrassenbretter standhält. Latten oder gar Leisten können den Verformungskräften nicht genügend Widerstand bieten. Als Unterkonstruktion eignen sich Holzarten mit erhöhter natürlicher Dauerhaftigkeit (z.B. Lärche, Thermoholz, Tropenholz, Aluprofile).
Unter dem Terrassenbelag darf das Auflageholz max. 50 mm breit sein (Abb. 1). Bei größerer Breite ist zwischen Belag und Unterkonstruktion ein Abstand von mind. 7 mm durch Unterlagen einzuhalten (Abb. 1.1). Andere Möglichkeiten sind Aluprofile, Kunststoffpads, etc.). Die Abstände zwischen den Unterkonstruktionshölzern sind abhängig von der Brettdicke und sollten max. 40 cm betragen (Empfehlung: 20-fache Brettdicke). Diese vergleichsweise kurzen Auflageabstände stellen sicher, dass sich das quell- und schwindungsbedingte Verziehen oder Verwerfen einzelner Bretter in Grenzen hält und der Terrassenbelag eben und stolperfrei bleibt. Überstände sollen mind. 50 mm jedoch maximal 100 mm betragen (Brettende bis zur ersten Verschraubung auf der Unterkonstruktion) (Abb. 3).

Hinterlüftung

Es gibt unterschiedlichste Terrassenkonstruktionen. Durch den geeigneten Unterbau ist zu gewährleisten, dass Feuchte unter dem Terrassenbelag und der Unterkonstruktion rasch abgeleitet wird (z.B. durch ein leichtes Gefälle der Unterkonstruktion von 2 %). Ausreichende Hinterlüftung unter dem Terrassenbelag bzw. seitlich zu Mauerbegrenzungen ist erforderlich, um die rasche Trocknung des Holzes zu gewährleisten. Ursachen von Staunässe auf dem Terrassenbelag können direkt am Boden stehende Sonnenschirmständer, Blumentöpfe etc. sein (Abb. 2) (Abb. 2.2).

Befestigung

Auf jedem Unterkonstruktionsholz sind die Bretter von oben mit mindestens zwei Schrauben zu befestigen. Es ist generell vorzubohren (geringfügig größer als Schaftdurchmesser) und vorzusenken (auch bei Schrauben mit Bohrspitze), um Spalt- und Rissbildung vorzubeugen. Bei Verwendung eines Abstandhalters sind die Schrauben diagonal anzuordnen. Der Schraubenkopf muss eben mit der Oberfläche abschließen. Der Randabstand jeder Schraube soll mindestens 15 mm betragen. Vom Brettende (Hirnholz) muss ein Mindestabstand von 50 mm bzw. Maximalabstand von 100 mm vom Brettende bis zur Verschraubung eingehalten werden (Abb. 2.1). Bei jedem Brettstoß sind 2 Latten mit Abstand anzuordnen (Abb. 3). Der Stoß darf auf keinen Fall auf einen Staffel ausgeführt werden (Abb. 3.1) (Abb. 3.2).

Bei der Produktion wird darauf geachtet, dass zumindest eine Breitseite (= Sichtseite) alle Sortierkriterien erfüllt. Bei der Verlegung ist darauf zu achten, dass die schönere Seite auf Sicht (nach oben) verlegt wird, egal ob rechte (markzugewandte) oder linke (markabgewandte) Seite.

Materialeigenschaften

Es gibt eine Reihe von Holzarten, aus denen bei Bewitterung nach einem längeren Zeitraum dunkle Inhaltsstoffe ausgewaschen werden. Auch von der Terrassenbelagsoberfläche wird Schmutz gelöst und abgewaschen. Um eine Verschmutzung der Fassade z.B. unter Balkonen, Terrassen über Garagen usw. zu vermeiden, ist für eine regulierte Entwässerung zu sorgen (z.B. Regenrinne, Balkon­gully, Fallrohr etc.).

Holztypische Merkmale:

  • farbliche Abweichungen innerhalb einer Holzart
  • das natürliche Vergrauen der Holzoberfläche durch Bewitterung
  • Riss- und Schieferbildung an der Oberfläche und an den Brettenden, hervorgerufen durch das Quell- und Schwindverhalten des Holzes
  • die Neigung zum Schüsseln / Verwerfen des Brettes
  • Harzgallen / Harzaustritt
  • raue Stellen im Astbereich und bei Wuchsunregelmäßigkeiten
  • bei nasser Oberfläche besteht wie bei anderen Materialien Rutschgefahr

Abb. 1

Unter dem Terrassenbelag darf das Auflageholz max. 50 mm breit sein (Abb. 1).

Abb. 1.1

Bei größerer Breite ist zwischen Belag und Unterkonstruktion ein Abstand von mind. 7 mm durch Unterlagen einzuhalten (Abb. 1.1).

Abb. 2

Ursachen von Staunässe auf dem Terrassenbelag können direkt am Boden stehende Sonnenschirmständer, Blumentöpfe etc. sein (Abb. 2)

Abb. 2.1

Vom Brettende (Hirnholz) muss ein Mindestabstand von 50 mm bzw. Maximalabstand von 100 mm vom Brettende bis zur Verschraubung eingehalten werden (Abb. 2.1).

Abb. 2.2

Ursachen von Staunässe auf dem Terrassenbelag können direkt am Boden stehende Sonnenschirmständer, Blumentöpfe etc. sein (Abb. 2) (Abb. 2.2).

Abb. 3

Bei jedem Brettstoß sind 2 Latten mit Abstand anzuordnen (Abb. 3).

Abb. 3.1

Der Stoß darf auf keinen Fall auf einen Staffel ausgeführt werden (Abb. 3.1)

Abb. 3.2

Der Stoß darf auf keinen Fall auf einen Staffel ausgeführt werden (Abb. 3.1) (Abb. 3.2).

Die Ausarbeitung dieser Verlegeempfehlung erfolgte in Abstimmung mit der Holzforschung Austria (www.holzforschung.at). Literaturhinweis: 1.) Balkone und Terrassenbeläge aus Holz, Holzforschung Austria, 2. Auflage 2008 / 2.) EN 15146 (Ausgabe 01.03.2007): Innen- und Außenbekleidungen aus massivem Nadelholz – Profilholz ohne Nut und Feder

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